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Winter-Blues: Depression in den dunklen Tagen

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Depressionen in der dunklen Jahreszeit haben schätzungsweise 10 Millionen Deutsche. Quelle: 123rf

Sind Sie in der dunklen Jahreszeit öfter müde, leicht reizbar oder plagen Sie trübe Gedanken? Das sind typische Anzeichen der saisonal abhängigen Depression (SAD) – auch als „Winter-Blues“ bekannt. Nach Schätzungen leiden rund 10  Millionen Deutsche unter einer Winterdepression. Typisch: Der Trübsinn beginnt im Herbst und verfliegt im Frühjahr ganz von selbst. Hormone ziehen Sie in den Winter-Blues Die meisten Menschen verbringen ihre Wintertage in geschlossenen Räumen. Unser Gehirn interpretiert diesen Lichtmangel als „Nacht“ und schüttet das Schlafhormon Melatonin aus. Das macht uns müde, stellt die innere Uhr auf eine Art Winterruhe und drückt auf unsere Stimmung. Gleichzeitig nimmt die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin in Ihrem Körper ab, das an lichtdurchfluteten Sommertagen unsere Stimmung aufhellt.

Warum Lichtmangel Ihren Heißhunger auf Süßes weckt

Sinkt der Serotoninspiegel in Ihrem Gehirn, versucht Ihr Körper die Produktion dieses „Glückshormons“ anzukurbeln: Er entwickelt ein Verlangen nach Kohlenhydraten. Typische Folge: Heißhunger auf „Süßes“. Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten oder Obst (aber auch Brot, Getreideflocken, Reis und Nudeln) liefern Ihrem Körper Glukose (Traubenzucker) – was zu einer Insulinausschüttung führt. Das Hormon Insulin erhöht den Tryptophanspiegel in Ihrem Gehirn, und das ist genau der Eiweißbaustein, aus dem Ihr Körper das Hormon Serotonin bildet.

Wen der Winter-­Blues gepackt hat, kann sich zu nichts mehr aufraffen. Die Betroffenen igeln sich dann gerne zu Hause ein und meiden den Kontakt zu anderen Menschen. Werden Sie jetzt aktiv gegen die Trübsal. Hier finden Sie 9 Ratschläge gegen den Winter-Blues.

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