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Säure-Basen-Haushalt: Mit basischen Lebensmitteln einfacher abnehmen

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Mit diesen Tipps kriegen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt in den Griff. Quelle: 123rf

Wir sind seit Urzeiten an eine basenreiche Nahrung angepasst. Unsere heutige „moderne“ Ernährung sowie Diäten, Stress, Krankheiten, Medikamente u.v.m. belasten uns jedoch mit übermäßig vielen Säurevalenzen. Kurzfristig kann unser Körper das abpuffern, also neutralisieren. Langfristige Entgleisungen stören jedoch den Stoffwechsel etwa in den Knochen und Gelenken – aber auch den Fettabbau. Mit einer basenreichen Ernährung bringen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot.

Ernähren wir uns ständig zu sauer, können die körpereigenen Puffersysteme wie der Bikarbonat-Puffer im Blut oder Mineralsalze aus dem Gewebe überfordert werden. Auch während des Fettabbaus (bei einer Fastenkur oder Diät) werden vermehrt fixe Säuren wie die sogenannten Ketonkörper (Acetessig- und Buttersäure) produziert. Wenn dann nicht ausreichend Puffersubstanzen zur Verfügung stehen, stoppt unser Körper lieber die Gewichtsabnahme, um sich vor einer gefährlichen Säureansammlung zu schützen.

Ausgelaugt? So machen Säuren krank

Ähnlich wie ein Baum, der auf einem übersäuerten Waldboden nicht gedeihen kann, reagieren wir auch. Die Symptome einer chronischen Übersäuerung (im Fachjargon: chronisch latente Azidose):

  • gebremste Gewichtsabnahme
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelkrämpfe
  • Osteoporose
  • Nierensteine
  • verringerte Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfungssyndrom
  • Infektanfälligkeit
  • Hautveränderungen, Ekzeme
  • Haarausfall

„Bei allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure zweifellos am schädlichsten aus.“

(Hippokrates, 400 vor Christus)

Meine 6 goldenen Tipps für eine basenreiche Ernährung

Mit einer basenreichen Ernährung lindern Sie diese Symptome und fühlen sich wieder energiegeladen. Sie aktivieren sogar die Gewichtsabnahme. Dabei sollen Sie nun nicht sämtliche säurebildenden Lebensmittel vom Speiseplan streichen. Durch eine clevere Kombination mit vielen Basenträgern schaffen Sie ganz einfach einen Ausgleich – auch mit Zitronen! Sie schmecken zwar durch die enthaltenen Zitronen- und Ascorbinsäure sauer, in weitaus höheren Konzentrationen enthalten sind jedoch mineralische Citratverbindungen, die den Säure-Basen-Haushalt regulieren.

Das sind meine wichtigsten Tipps:

  1. Lassen Sie Ihre Laborwerte vom Arzt kontrollieren, vor allem pH-Wert, pCO2 und Bicarbonat (HCO3 -) sowie die Elektrolyte (K+, Na+, Cl-). Er kann dann gegebenenfalls eine organische Ursache für die Azidose ausschließen.
  2. Essen Sie zu jeder Mahlzeit basische Lebensmittel wie Gemüse (z. B. Pellkartoffeln), Salat, Kräuter und Sprossen.
  3. Auch Obst ist ein guter Basenlieferant. Zwei Portionen pro Tag sind ideal. Ein Schuss Zitronensaft rundet viele Gerichte kulinarisch wie gesundheitlich ab. Nutzen Sie auch Trockenfrüchte wie Rosinen oder Feigen als Basen-Kick.
  4. Reduzieren Sie den Anteil tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Käse. Gleichen Sie die Säurelast mit Basenlieferanten (siehe oben) aus.
  5. Fisch liefert zwar Säuren, sollte aber trotzdem zwei- bis dreimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen, da er viele hochwertige Nährstoffe (z. B. Omega-3-Fettsäuren) enthält. Gleichen Sie die Säurelast mit Basenlieferanten aus (z. B. Lachs mit Spinat und Pellkartoffeln).
  6. Trinken Sie pro Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter eines mineralstoffreichen Wassers (z. B. Gerolsteiner, Dreiser, Nürburg und Dauner Quelle). Mit einem Schuss frisch gepresster Zitrone (oder gekauftem Zitronensaft) schmeckt es noch erfrischender! Saftschorlen oder Kräutertees bringen Abwechslung in den Trinkplan und unterstützen die Ausscheidung der angefallenen Säuren über die Niere.

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